Von Deutschland in die USA und nach Kanada
Käufer in den USA und Kanada erreichen, ohne zuerst einen eigenen Vertrieb vor Ort aufzubauen
Vivin übernimmt den Teil des Markteintritts, der vor jeder Vertriebsstruktur kommt: passende Unternehmen in den USA und Kanada finden, die zuständigen Personen ansprechen und qualifizierte Gespräche vorbereiten.
Gespräche, Angebote, Verhandlungen und Abschlüsse führt Ihr eigenes Team. So prüfen Sie Nachfrage, Preis und Einkaufsprozess, bevor Sie über Personal, eine Gesellschaft oder Vertriebspartner vor Ort entscheiden.
Das Erstgespräch findet auf Englisch statt; schriftlich erreichen Sie uns auch auf Deutsch.
Für welche Unternehmen dieser Weg passt
Der Ansatz passt zu deutschen B2B-Anbietern, deren Team Verkaufsgespräche auf Englisch führen kann und die Angebot, Lieferung und Support in den USA oder Kanada verbindlich zusagen können: Maschinen- und Anlagenbauer, industrielle Zulieferer, Softwareanbieter und Dienstleister.
Weniger geeignet ist er, wenn sich das Angebot an Verbraucher richtet, wenn Vivin Verträge in Ihrem Namen schließen soll oder wenn Zulassungs-, Import- oder Lizenzfragen erst im Verkaufsgespräch geklärt werden sollen. Ohne Kapazität in nordamerikanischen Geschäftszeiten bleiben auch gute Kontakte liegen.
Handelsvertreter, Distributor oder Direktvertrieb
Germany Trade & Invest (GTAI) beschreibt in „Vertriebsstrukturen und rechtliche Einordnung in den USA“ (vom 7. Juli 2026) für die USA den Vertrieb über Handelsvertreter, über Distributoren und den Direktvertrieb. Welche Struktur passt, entscheiden Sie mit Ihren Beratern; die ersten Gespräche liefern dafür Erfahrungen aus dem Markt.
Vivin ist in keiner dieser Strukturen Vertragspartei: Wir kaufen keine Ware und haben keine Abschlussvollmacht. Wir sprechen Endkunden, Distributoren oder Rep Firms an, je nachdem, welchen Weg Sie testen wollen.
| Struktur | Wie verkauft wird | Was die ersten Gespräche klären |
|---|---|---|
| Handelsvertretung (Rep Firm) | Vermittelt in einem Gebiet Geschäfte für Sie, ohne die Ware selbst zu kaufen. | Ob eine Rep Firm Ihr Produkt neben ihrem bestehenden Sortiment vertreten würde und welche Gebiete offen sind. |
| Distributor | Kauft Ihre Ware, lagert sie und verkauft sie an eigene Kunden weiter. | Margen, Mindestabnahme, Lieferzeiten ab Deutschland und wer den Service vor Ort übernimmt. |
| Direktvertrieb | Ihr Team verkauft direkt an Endkunden. | Ob Endkunden den Bedarf bestätigen und ob Ihr Team Angebote, Demos und Support zu US-Geschäftszeiten leisten kann. |
Welches Abrechnungsmodell zum ersten Schritt passt
Alle drei Abrechnungsmodelle stehen für Käufer in den USA und Kanada zur Verfügung. Entscheidend ist, was Ihr Team nach der Übergabe leisten kann und zu welcher Uhrzeit.
- B2B-Terminierung: 100 bis 500 USD pro wahrgenommenem qualifiziertem Termin, ohne Einrichtungsgebühr. Nicht wahrgenommene Termine werden nicht berechnet. Passt, wenn Ihr Team englische Gespräche am deutschen Nachmittag führen kann und Sie die Nachfrage bei Endkunden oder Distributoren direkt prüfen wollen.
- Bezahlung pro akzeptiertem Lead: 15 bis 500 USD pro akzeptiertem Lead, ohne Einrichtungsgebühr. Passt, wenn Ihr Team Anfragen selbst zügig nachfasst, etwa mit Angebot, Muster oder Demo, und dafür Zeit in nordamerikanischen Geschäftszeiten hat.
- Vertragsanteil plus Monatsgebühr: 5 % bis 20 % des zugeordneten Vertragswerts + 497 USD monatlich, nur für geeignete B2B-Angebote mit dokumentiertem Vertriebsprozess und prüfbaren Vertragsdaten. Ihr Team schließt ab. Es ist kein reines Provisionsmodell, denn die Monatsgebühr fällt in jedem Fall an.
- Geschäftsentwicklung durch Podcasts verfolgt ein anderes Ziel: Gäste sind Fachleute aus Ihrer Branche in redaktionellen Folgen. Gäste sind weder Käufer noch Leads.
Was als akzeptierter Lead oder wahrgenommener Termin zählt
Die Kriterien stehen vor der ersten Ansprache schriftlich fest: Branche, Unternehmensgröße, Rolle, Bundesstaat oder Provinz, Käufertyp (Endkunde, Distributor oder Rep Firm) und der Anlass, der bestätigt werden soll. Ein Lead gilt als akzeptiert, wenn der Kontakt diesem Profil entspricht, Interesse am Thema bestätigt und von Ihrem Team weiter kontaktiert werden kann. Ein Termin zählt, wenn die richtige Person tatsächlich teilnimmt; die Einladung nennt beide Ortszeiten.
Nicht gezählt werden Unternehmen von Ihrer Ausschlussliste, Dubletten, Kontakte außerhalb des Profils, bloße Terminbuchungen und nicht wahrgenommene Termine. Welche Nachweise je Modell vorliegen müssen, beschreibt der Leitfaden zur Qualifizierung.
Ablauf vom Zielprofil bis zur Übergabe
Wir sprechen Käufer per E-Mail, LinkedIn und Telefon an. Telefonische Ansprache ist auf Käufer in den USA und Kanada begrenzt; für andere Märkte nutzen wir B2B-E-Mail und LinkedIn, soweit dies im Zielmarkt zulässig ist. Werbe-E-Mails an Unternehmen in Deutschland brauchen nach § 7 UWG in der Regel eine vorherige Einwilligung; die Kanäle für deutsche Käufer legen wir deshalb vor dem Start gemeinsam fest. Unsere Anrufer arbeiten aus Kanada, den USA, dem Vereinigten Königreich und Südafrika. Jede Nachricht nennt den tatsächlichen Sitz Ihres Unternehmens; wir geben Sie nie als lokalen Anbieter aus.
Die Sprache der Ansprache steht im schriftlichen Umfang. Für Käufer in den USA ist das in der Regel Englisch; in Québec kann je nach Käufer Französisch oder Englisch passen.
- Zielprofil: Angebot, Käufertyp, Region, Rollen und eine Ausschlussliste mit Bestandskunden, laufenden Verhandlungen und bestehenden Partnern.
- Zielunternehmensliste: Unternehmen, die dem Profil entsprechen, zuerst an einer kleinen Stichprobe abgestimmt.
- Ansprache: Nachrichten und Anrufe, die Ihr Unternehmen so vorstellen, wie es ist.
- Qualifizierung: Profil, Anlass und Verfügbarkeit des Käufers werden geprüft.
- Übergabe: Kontext, genannter Bedarf und Termin in beiden Ortszeiten gehen an Ihre zuständige Person.
- Rückmeldung: Ihr Team hält das Ergebnis jedes Gesprächs fest, damit Zielgruppe und Botschaft nachgeschärft werden können.
Zeitzonen und Gesprächsfenster
Den größten Teil des Jahres entspricht 15 Uhr in Deutschland 9 Uhr in New York und Toronto, 8 Uhr in Chicago und 6 Uhr in Los Angeles. Gespräche mit der Ostküste passen in Ihren Nachmittag, Gespräche mit der Westküste beginnen gegen 18 Uhr deutscher Zeit.
Die Uhren werden nicht am selben Tag umgestellt: Ende Oktober für etwa eine Woche und im März für etwa zwei Wochen beträgt der Abstand zu New York fünf statt sechs Stunden. Jede Einladung nennt beide Ortszeiten, und wir prüfen den Abstand für jedes Datum, bevor ein Termin bestätigt wird. Planen Sie außerdem ein, Rückfragen von Käufern noch am selben nordamerikanischen Arbeitstag zu beantworten.
Regeln für die Ansprache in den USA und Kanada: allgemeine Information
In den USA stellt der Leitfaden der Federal Trade Commission zum CAN-SPAM Act klar, dass das Gesetz keine Ausnahme für E-Mails zwischen Unternehmen vorsieht: Jede Nachricht nennt den Absender und eine gültige Postanschrift, und Abmeldungen werden innerhalb von 10 Geschäftstagen umgesetzt. In Kanada greift das Anti-Spam-Gesetz CASL, sobald ein Computersystem in Kanada zum Senden oder Abrufen der Nachricht genutzt wird; auch ein Absender aus Deutschland, der an kanadische Postfächer schreibt, fällt darunter. Abmeldungen müssen dort ebenfalls innerhalb von 10 Geschäftstagen wirksam werden.
Laut Vivins Lead-Vereinbarung richten sich unsere Kampagnen nach CASL, PIPEDA und den Regeln der kanadischen National Do Not Call List sowie nach CAN-SPAM und dem TCPA in den USA. Das beschreibt unsere Praxis und ist keine Rechtsberatung. Für den Umgang Ihres Unternehmens mit den übergebenen Kontaktdaten kann zusätzlich die DSGVO gelten; klären Sie das mit Ihrer Beratung.
Was Sie separat klären
Vivin übernimmt Ansprache und Qualifizierung. Gesellschaftsform, Sales Tax, Produkthaftung, Zoll, Normen und Zulassungen sowie Verträge mit Vertretern oder Distributoren gehören zu Ihrer Rechts- und Steuerberatung; ein gutes Verkaufsgespräch beantwortet keine dieser Fragen.
Als offizielle Anlaufstellen bieten Germany Trade & Invest, die Industrie- und Handelskammern und die Auslandshandelskammern Informationen zu den Märkten in den USA und Kanada. Prüfen Sie Angebote und Förderfähigkeit direkt bei diesen Stellen; Vivin arbeitet unabhängig und vermittelt keinen Zugang zu öffentlichen Programmen.
Ein konstruiertes Beispiel
Das Beispiel zeigt, wie ein erster Umfang formuliert sein kann. Es beschreibt weder einen Kunden noch ein Ergebnis.
Gespräch buchen oder Vorhaben beschreiben
Buchen Sie ein Gespräch und nennen Sie Angebot, Zielland, Käufertyp, Region und die Zeitfenster Ihres Teams. Wenn Sie lieber schreiben, beschreiben Sie Ihr Vorhaben im Formular auf der Kontaktseite; wir antworten per E-Mail.
Preise für das vereinbarte Ergebnis.
Gebühren, Kriterien und Zuständigkeiten stehen vor der Beauftragung im schriftlichen Angebot. Vereinbarungen werden in USD abgeschlossen.
PreiseFragen vor dem Start
Beschreiben Sie Angebot und Ziel. Wir prüfen Umfang, Kanäle und Lieferfähigkeit, bevor wir eine Kampagne vorschlagen.
Brauchen wir eine US-Gesellschaft, um an US-Unternehmen zu verkaufen?
Nicht, um erste Verkaufsgespräche zu führen, und unsere Ansprache behauptet nie, dass Sie eine haben. Ob Sie vor Vertragsabschluss eine Gesellschaft, einen Vertreter vor Ort oder eine Genehmigung brauchen, hängt von Produkt und Käufern ab. Klären Sie das mit Ihrer Rechts- und Steuerberatung.
USA oder Kanada zuerst?
Dort, wo Ihr Angebot, Ihre Referenzen und Ihre Lieferfähigkeit am glaubwürdigsten sind. Eine klar umrissene Branche und Region ist ein besserer Start als die Größe des Landes. Im Erstgespräch können wir Zielgruppen in den USA und in Kanada getrennt planen.
Wer führt die Verkaufsgespräche, und in welcher Sprache?
Ihr Team, also Geschäftsführung, Vertriebsleitung oder Fachleute. Mit Käufern in den USA sprechen Sie in der Regel Englisch, in Québec je nach Käufer Französisch oder Englisch. Die Sprache steht im schriftlichen Umfang.
In welcher Währung wird abgerechnet?
In USD: 15 bis 500 USD pro akzeptiertem Lead, 100 bis 500 USD pro wahrgenommenem qualifiziertem Termin oder 5 % bis 20 % des zugeordneten Vertragswerts + 497 USD monatlich. Für Leads und Termine fällt keine Einrichtungsgebühr an.
Rufen Sie auch Käufer in Deutschland an?
Nein. Telefonische Ansprache ist auf Käufer in den USA und Kanada begrenzt. Für Werbe-E-Mails an Unternehmen in Deutschland ist nach § 7 UWG grundsätzlich eine vorherige Einwilligung nötig; ob und wie wir deutsche Käufer ansprechen, vereinbaren wir vor dem Start. Dies ist keine Rechtsberatung.
Ersetzt Vivin einen Distributor oder Handelsvertreter?
Nein. Vivin öffnet Gespräche mit Endkunden, Distributoren oder Rep Firms. Wir kaufen keine Ware, halten kein Lager und schließen keine Verträge in Ihrem Namen. Welche Struktur Sie später wählen, entscheiden Sie mit den Erkenntnissen aus diesen Gesprächen.
Können Sie Termine rund um eine Messe in den USA vereinbaren?
Ja. Nennen Sie Messe, Messetage, Standnummer, falls vorhanden, und die Rollen, die Sie treffen möchten; wir arbeiten auf Termine an diesen Tagen hin. Planen Sie dafür einige Wochen Vorlauf ein, damit Käufer sich einen Termin reservieren können.
Wird aus einem wahrgenommenen Termin sicher ein Auftrag?
Nein. Ein Termin mit einem passenden Käufer ist ein Anfang. Angebot, Musterprüfung, Freigabe im Einkauf und Vertrag sind eigene Schritte, die Ihr Team führt.
Wählen Sie einen Gesprächstermin.
Beschreiben Sie Angebot und Ziel. Wir prüfen Umfang, Kanäle und Lieferfähigkeit, bevor wir eine Kampagne vorschlagen.
Wählen Sie einen Termin.
Öffnen Sie den Kalender und prüfen Sie vor der Buchung die Zeitzone.
Der Kalender ist noch nicht geladen. Wählen Sie Verfügbare Zeiten anzeigen, um ihn hier zu öffnen.
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